Praxis für Psychotherapie in Bochum
Greta Zimmermann, M. Sc. Psychologin


Beruflicher Werdegang

Geboren und aufgewachsen in Bochum. Abitur 2007. Danach ein Auslandsjahr in Frankreich, Paris. Studium und Berufserfahrung von 2008 bis 2018 in der Schweiz und seit Oktober 2018 wieder in Bochum:

Bachelor of Science in Psychologie - erfolgte 2011 an der Universität Fribourg (CH), bereits hier im klinisch psychotherapeutischen Schwerpunkt. Hier habe ich parallel zum Studium eine Ausbildung zur Trainerin gegen Leistungsstress an der Fachstelle für Eltern-, Lehrer- und Schülerberatung absolviert und konnte erste Erfahrungen mit Kindern und Jugendlichen in Einzel- und Gruppensitzungen sammeln.

Master of Science in Klinischer Psychologie und Neurowissenschaften - habe ich 2013 an der Universität Basel (CH) abgeschlossen. Über zwei Jahre habe ich im Rahmen einer vom schweizerischen Nationalfond (SNF) unterstützen klinischen Studie zur Erforschung und Weiterentwicklung der Behandlung sozialer Ängste mitgewirkt.

Weiterführende Psychotherapieausbildung an der Wiesbadener Akademie für Psychotherapie - begonnen 2013 in der Fachrichtung tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.

Fünfjährige klinisch ambulante Therapietätigkeit (2013-2018) in der GAP Praxis, eine Gemeinschaftspraxis für Psychotherapie in Basel (CH) unter ärztlicher Leitung von Dr. med. Gabrielle Kleiner-Ziegler. Hier führte ich Einzeltherapien (Kurz- und Langzeittherapien) von Patienten mit verschiedenen Störungsbildern wie Depressionen, Angststörungen, Somatisierungsstörungen, Persönlichkeitsstörungen etc. durch und leitete gemeinsam mit einer Kollegin ambulante Gruppentherapien wie das Soziales-Kompetenz-Training (SKT) und die "Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy-Gruppentherapie" (CBASP) speziell für chronisch depressive Patienten.

Klinisch stationäre Erfahrungen habe ich in der psychosomatischen Akutklinik, Nexus Klinik in Baden-Baden (2012) und in der psychiatrischen Akutklinik, Sigma Klinik in Bad Säckingen (2015-2016) sammeln können. Hier konnte ich die einzeltherapeutische Arbeit intensivieren und stationäre Gruppen leiten.

Weiterbildungen

Klärungsorientierte Psychotherapie, Intensivkurs, bei Prof. Dr. Rainer Sachse, Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP), Bochum

Klärungsorientierte Paartherapie bei Dipl. Psych. Gregor Müller, Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP), Bochum

Schematherapie bei Dr. med. Eva Dieckmann, FFAP, Freiburg

Operationalisierte psychodynamische Diagnostik bei Prof. Dr. Henning Schauenburg, Akademie im Park, Wiesloch

Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP) bei Prof. Dr. Schramm, Freiburger Fortbildungsakademie für Psychotherapie (FFAP), Freiburg

Focusing bei Prof. Dr. Rainer Sachse, Institut für Psychologische Psychotherapie (IPP), Bochum

Therapeutische Haltung

Meine therapeutische Haltung ist im Grundsatz zutiefst humanistisch geprägt und hinsichtlich der therapeutischen Praxis habe ich Vertrauen in den Erfolg tiefenpsychologischer Behandlungsformen.

Tiefenpsychologische Behandlungsformen können aus meiner Sicht eine tiefgreifende und nachhaltige Veränderung und Entwicklung eines Menschen ermöglichen. Die therapeutische Beziehung spielt hierbei eine wesentliche Rolle und ermöglicht der Psyche, sich zu entwickeln und zu entfalten. Wichtig im therapeutischen Prozess ist es dabei aber auch immer wieder die zentrale Problematik zu fokussieren und Konflikte im Hier und Jetzt prägnant anzuschauen. Mein Störungsverständnis basiert dabei auf der Überzeugung, dass Symptome einen Wegweiser zur Heilung darstellen.

Wie steht es um den Einsatz von psychopharmakologischen Medikamenten?

I.d.R. ist bei den meisten psychischen Störungen ein psychotherapeutisches Verfahren, wie oben genannt (AP, TP oder VT), das Mittel der ersten Wahl d.h. die beste Behandlungsmöglichkeit. Eine medizinische Abklärung ist zwingend vor Beginn der Psychotherapie erforderlich. Es sollte ohnehin ein enger Austausch mit behandelnden Ärzten sattfinden um eine optimale Therapie zu ermöglichen. Alternativ oder begleitend können auch psychopharmakologische Medikamente, verschrieben durch einen Psychiater oder Neurologen, zum Einsatz kommen. Auch wenn eine medikamentöse Behandlung in manchen Fällen unerlässlich ist und in schweren Verläufen unterstützen und Symptomatik vorübergehend lindern kann, sollte sie in jedem Fall gut und gründlich abgewogen werden. Sich ausschließlich auf eine medikamentöse Behandlung einstellen zulassen, begünstigt eine nachhaltige und selbstwirksame Linderung des Leidensdrucks nicht! Psychopharmakologische Medikamente dienen der Symptomreduktion und nicht einer Ursachenforschung. Die Devise sollte sein verstehen zu wollen, warum eine so große innere Not entsteht.

Tiefenpsychologisch fundiert - Klärungsorientiert - Ressourcenorientiert - Humanistisch - Ganzheitlich